Schattenseiten des Mitgefühls

"Empathie hat ein blendendes Image: Sich in andere hineinzuversetzen, gilt als Grundlage von Fairness und Hilfsbereitschaft. Einige Forscher zweifeln allerdings an dieser Sichtweise.

Im September 2015 ging ein Bild um die Welt. Nicht etwa, weil es so schön anzuschauen ist, sondern im Gegenteil, weil es fast jedem, der es betrachtet, unweigerlich Tränen in die Augen treibt. Aufgenommen hat es die Fotografin Nilüfer Demir am Strand nahe Bodrum in der Türkei. Es zeigt einen toten Jungen, den dreijährigen Aylan Kurdi, der auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien im Mittelmeer ertrank und an Land gespült wurde.

Dieses Bild weckt Empathie pur. Die Tragik von Aylans kurzem Leben, der Schmerz der Hinterbliebenen (nur der Vater überlebte das Kentern des Flüchtlingsboots, Aylans Bruder und seine Mutter starben ebenfalls) kriechen einem buchstäblich unter die Haut. Das verdeutlicht, was empathisches Mitgefühl oft ausmacht: Es ist längst nicht immer angenehm, sondern kann regelrecht weh tun, gerade beim Anblick fremden Leids. Und wir können uns ihm oft kaum verschließen, es überkommt uns einfach – es sei denn, wir sehen weg…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 04.08.2017)

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Bluttest entlarvt Chronisches Erschöpfungssyndrom

"Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist für Betroffene furchtbar, für Mediziner aber sehr schwer zu diagnostizieren. Ein neuer Bluttest könnte helfen.

Wer am Chronischen Erschöpfungssyndrom leidet, ist dauerhaft körperlich und mental so abgeschlagen, dass der Alltag kaum noch zu bewältigen ist. Auch für erfahrene Ärzte kann die Erkrankung dennoch sehr schwer zu erkennen sein. Man versucht sie bisher, ohne durchschlagenden Erfolg, mit Hirnscans, der Suche nach antiviralen Antikörpern und einer Analyse von Blutwerten eindeutig nachzuweisen. Der letzte Ansatz scheint viel versprechend, bleibt aber aufwändig, weil sich im Blut viele andere mögliche Erkrankungen niederschlagen. Dieses Problem hofft ein Forscherteam um José Montoya von der Stanford University mit einem Verfahren umgehen zu können, das es nun in "PNAS" vorstellt: Die Mediziner fahnden zur Diagnose im Blut gezielt nach körpereigenen Zytokinen, die ohnehin immer häufiger als Auslöser der Symptome der CFS vermutet werden…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 01.08.2017)

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HURRAYYY!!! Petition hatte Erfolg: Bivsi und ihre Eltern sollen wieder zurück nach Deutschland!

"26.07.2017 16:51 Uhr

Liebe Unterstützende, 

es gibt die besten Neuigkeiten, die man Euch überbringen kann:

Bivsi UND ihre Eltern dürfen zurück nach Duisburg. Das Auswärtige Amt hat entschieden und die Deutsche Botschaft stellt allen drei Familienmitgliedern ein Einreisevisum nach Deutschland aus…"

(Quelle: openpetition.de vom 26.07.2017)

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Die Zahlen von Gewalt gegen Kinder sind trotz aller intensiven Bemühungen auch im Jahr 2016 erneut angestiegen.

"Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, äußert sich angesichts der Zahlen zur Polizeilichen Kriminalstatistik wie folgt: 'Kinder werden täglich Opfer von Gewalt und Misshandlung. Sie werden vernachlässigt, sexuell missbraucht und die Bilder des Missbrauchs im Internet veröffentlicht. Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist hierfür ein trauriger Beleg. Die Zahlen sind noch immer alarmierend. Wir dürfen mit unseren Anstrengungen zum Schutz der Kinder nicht nachlassen. Alle zum Wohl der Kinder engagierten Institutionen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen eine große Verantwortung – gerade wenn es darum geht, rechtzeitig Zeichen von Misshandlungen an Kindern zu erkennen. Jeder einzelne Fall von Gewalt an Kindern ist eine Tragödie und muss verhindert werden!'
 
Die Deutsche Kinderhilfe mahnt vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen nachdrücklich an, dass unser System des Kinder- und Jugendschutzes neben allen Konzepten ebenso mehr Ehrlichkeit auf allen Ebenen benötigt. Die Deutsche Kinderhilfe fordert, dass bei Straftaten gegen Kinder die angedrohten Strafen nicht unter denen von Eigentumsdelikten liegen dürfen. Zahlen, Fakten und Statements der Podiumsteilnehmer sind in der elektronischen Pressemappe hier nachzulesen…"

(Quelle: Deutsche Kinderhilfe e.V. vom 13.07.2017)

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SEXUELLE GEWALT: Tatort Schule

"Sie werden begrapscht, zum Sex oder zu Nacktfotos gedrängt oder verbal belästigt: Rund jeder vierte Neunt- oder Zehntklässler hat nach eigenen Angaben schon einmal diese oder ähnliche sexuelle Übergriffe erlebt. Zwei von drei Tätern sind Freunde, Bekannte oder Mitschüler, die wiederum teils selbst in gewalttätigen Familien aufwachsen…"

(Quelle: Spektrum.de vom 21.07.2017)

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„Die rote Linie ist überschritten!“ – Soziale Arbeit und Abschiebung

"Es fehlt jegliche berufsethische Grundlage, um Soziale Arbeit an Abschiebungen zu beteiligen. Diese Haltung leitet der Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit (DBSH), Michael Leinenbach, aus der eigenen Berufsethik ab, die vor zwei Jahren verabschiedet wurde. Das formulierte er in einem Positionspapier. Sozial.de im Gespräch über Hintergründe und Konsequenzen…"

(Quelle: sozial.de vom 24.04.2017)

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