ZARTBITTER: Flüchtlingskinder vor Gewalt schützen

„Zartbitter stellt eine Arbeitshilfe ‚Flüchtlingskinder vor Gewalt schützen‘ zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Gemeinschaftsunterkünften vor. Die Arbeitshilfe mit vielen Beispielen aus dem Alltag der Unterkünfte und zahlreichen Anregungen für die Entwicklung von Kinder-Gewaltschutzkonzepten wurde auf der Basis von Interviews mit geflüchteten Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen aus Gemeinschaftsunterkünften und der Jugendhilfe erstellt. Um Tausende geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor der Obdachlosigkeit zu bewahren, stampften 2015 Länder und Kommunen Gemeinschaftsunterkünfte aus dem Boden. Diese wurden oftmals in Turn-, Leichtbau- und Industriehallen, maroden Hotels, leerstehenden Kasernen etc. untergebracht. Viele dieser Notlösungen entwickelten sich zu „Dauerlösungen“, in denen geflüchtete Mädchen und Jungen inzwischen seit Monaten unter kinderfeindlichen Bedingungen leben müssen…“

(Quelle: Newsletter Zartbitter vom 18.08.2016)

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Lebenshilfe fordert: Keine Reihenuntersuchung auf Down-Syndrom!

„‚Der Bluttest auf Down-Syndrom darf keinesfalls als Reihenuntersuchung angeboten werden. Er vermittelt den Eindruck, es sei ein perfektes Kind möglich. Ethisch hoch problematisch, gefährdet er die Akzeptanz von Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit‘, kommentiert Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, die Beratungen des Gemeinsamen Bundeausschusses (G-BA) am 18. August. Es steht ein Antrag zur Methodenbewertung des Pränatest auf der Tagesordnung. Damit wird das Verfahren eingeleitet, infolge dessen die Untersuchung in den Katalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden kann.
Für Ulla Schmidt gibt es hierzu wichtige Vorbedingungen: ‚Die ethische Bedeutung und gesellschaftlichen Auswirkungen einer solchen Einführung müssen dringend berücksichtigt werden. Eine von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte Routineuntersuchung, die gezielt nach Föten mit Behinderung sucht und in aller Regel zur Abtreibung führt, steht im Widerspruch zum Grundgesetz sowie zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.’…“

(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Pressestelle 18.08.2016)

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E-Book „Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools“ unterstützt Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit

„Von Flüchtlingsgärten über Welcome Dinner bis hin zu Asylotheken – das E-Book „Refugees“ stellt Best Practice Projekte von Freiwilligenagenturen vor und unterstützt Freiwillige und Profis ganz praktisch bei der Umsetzung. Es beantwortet häufig gestellte Fragen und stellt all diejenigen Tools, Plattformen und Apps vor, die Praktiker/-innen in der Flüchtlingsarbeit besonders gut helfen…“

(Quelle: Newsletter Jugendhilfeportal, KW32 August 2016)

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Mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften – Bundesinitiative veröffentlicht Mindeststandards

„Die Bundesinitiative ‚Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften‘ veröffentlicht gemeinsame Mindeststandards. Diese verstehen sich als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten vor Ort. Kinder, Jugendliche und Frauen sollen in Einrichtungen bestmöglich geschützt sein und sich sicher fühlen können…“

(Quelle: Newsletter Jugendhilfeportal, KW32 August 2016)

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Partnerships for Participation: Deutsche Version des Handbuchs Kinderbeteiligung verfügbar

„Im Rahmen des Projekts „Partnerships for Participation“ wurde ein Handbuch für Kinderbeteiligung entwickelt, das nun auch auf Deutsch zur Verfügung steht. Es basiert auf den Erfahrungen von zehn Falkengruppen in zehn Ländern, die gemeinsam mit Freiwilligen des Europäischen Freiwilligendienstes im Jahr 2015 Projekte zum Thema Kinderbeteiligung durchgeführt haben…“

(Quelle: Newsletter Jugendhilfeportal, KW32 August 2016)

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Kinder mit Fluchterfahrung sind in erster Linie KINDER!

„Um gerade diesen Kindern nach ihrer oft langwierigen und traumatisierenden Flucht wieder Sicherheit vermitteln zu können und sie nachhaltig zu integrieren, ist der Besuch einer Kindertageseinrichtung von besonderer Bedeutung.

Kitas sind sichere Orte, an denen Kinder mit Fluchterfahrung und ihre Familien zur Ruhe kommen und neue Zuversicht schöpfen können. Dies stellt die katholischen Kindertageseinrichtungen und die pädagogischen Fachkräfte vor Herausforderungen, die aber ebenso Chancen für alle Beteiligten bergen. Zur Unterstützung dieser Herausforderung finden sich nachfolgend Handreichungen und Material rund um das Thema Kinder mit Fluchterfahrung in Kindertageseinrichtungen…“

(Quelle: Newsletter Deutsche Liga für das Kind, Nr. 625 vom 27. Juli 2016)

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Morde von München: Was treibt Amokläufer an?

„Ich-Schwäche, Depression, Migrationshintergrund: Der Psychiater und Amoklauf-Experte Harald Dreßing, Leiter der Forensischen Psychiatrie am Zentralinstitut für seelische Gesundheit, kritisiert manche Äußerung von Politik und Staatsanwaltschaft zur Tat von München. Bei Amoktätern läge meist eine ganze Reihe bestimmter Risikofaktoren vor…“

(Quelle: spektrum.de vom 25.07.2016)

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