[2014] Handeln, Erzählen, Verstehen - Bedingungen schaffen für das Sprechen und anerkennende Hören von Kindern, die Gewalt erlebt haben
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[2014] Handeln, Erzählen, Verstehen – Bedingungen schaffen für das Sprechen und anerkennende Hören von Kindern, die Gewalt erlebt haben

(Autorin: Heidrun Schulze)

„Im Artikel wird ein Bezugsrahmen zwischen Vygotskijs (1934/2002) Lernkonzept durch Sprache und Entwicklung und dem Verfahren Narrative Therapy vorgestellt. Michael White (2010) stützt sich in seinen „Scaffolding Conversations“ – ins Deutsche übersetzt als „Ein Gerüst aufbauen“ (White, 2010), „Gerüstbauende Konversation“ (Loth, 2007) – auf Vygotskijs „Zone der nächsten Entwicklung“ (Vygotskij, 1934/2002). Im Rahmen mehrjähriger Lehrforschungsprojekte wurden zahlreiche narrative episodische Interviews in Frauenhäusern mit von Gewalt betroffenen Kindern durchgeführt. Basierend auf diesen transkribierten Aussagen von Kindern wird ein mögliches Fragegerüst für einen narrativ und entwicklungsorientierten Dialog im Paradigma „Narrative Therapy“ (White, Epston, 1990/2009) exemplarisch aufgezeigt. Dieses Vorgehen überschreitet den rekonstruktiven Forschungskontext qualitativer Sozialforschung insofern, als es sich an den Zitaten der Kinder orientiert, dann aber Fragen zu weiteren Versprachlichungen wie einer alternativen Identitätsarbeit und dem Aufspüren von „Agency“ entwickelt. Grundlage dieses Artikels bilden somit zwar die Forschungsbefunde aus der narrativen Biografieforschung, sie werden jedoch verknüpft mit Whites Denkanstößen zum „Abwesenden, jedoch Impliziten“ („absent but implicit“; White, 2000b) und zum wertschätzenden und förderlichen „Fragegerüst“ sowie mit Whites Anlehnung an Vygtoskijs Denktradition zur wechselseitigen Befruchtung und kritischem Hinterfragen von Forschung und Praxis…“

(Quelle: systhema 1/2014)

Den ganzen Text finden Sie hier

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