Wo die Furcht herkommt

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"Neue Experimente zeigen, dass Angstreaktionen den zentralen Teilen der Mandelkerne entspringen. Indem Hirnforscher dortige Nervenzellen künstlich aktivierten, konnten sie Mäusen unangenehme Erinnerungen einpflanzen.

Wenn das Gehirn lernt, etwas Unangenehmes zu fürchten und zu vermeiden, sind die Amygdalae im Spiel – mandelförmige Kerne, die am vorderen Ende des Hippocampus liegen, der Gedächtniszentrale tief im Inneren des Gehirns. Genauer gesagt hielt man bis dato "Veränderungen an Synapsen im lateralen Teil der Amygdala" für die Grundlage solcher Assoziationen, wie Hirnforscher um Bo Li von der Columbia University in New York berichten.

Doch das 14-köpfige Team kam nun zu einem anderen Ergebnis: Die Hauptrolle beim Lernen von Furchtreaktionen spielen demnach zentral gelegene Neurone. "Sie geben Informationen an die seitlich gelegenen Nervenzellen weiter." Deren Aktivität setze erst daraufhin ein. Das untermauerten die Wissenschaftler gleich mit drei verschiedenen Experimenten, die sie jetzt in der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience" schildern…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 25.10.2017)

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