Bluttest entlarvt Chronisches Erschöpfungssyndrom

"Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist für Betroffene furchtbar, für Mediziner aber sehr schwer zu diagnostizieren. Ein neuer Bluttest könnte helfen.

Wer am Chronischen Erschöpfungssyndrom leidet, ist dauerhaft körperlich und mental so abgeschlagen, dass der Alltag kaum noch zu bewältigen ist. Auch für erfahrene Ärzte kann die Erkrankung dennoch sehr schwer zu erkennen sein. Man versucht sie bisher, ohne durchschlagenden Erfolg, mit Hirnscans, der Suche nach antiviralen Antikörpern und einer Analyse von Blutwerten eindeutig nachzuweisen. Der letzte Ansatz scheint viel versprechend, bleibt aber aufwändig, weil sich im Blut viele andere mögliche Erkrankungen niederschlagen. Dieses Problem hofft ein Forscherteam um José Montoya von der Stanford University mit einem Verfahren umgehen zu können, das es nun in "PNAS" vorstellt: Die Mediziner fahnden zur Diagnose im Blut gezielt nach körpereigenen Zytokinen, die ohnehin immer häufiger als Auslöser der Symptome der CFS vermutet werden…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 01.08.2017)

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