Kuscheltiere können Borderlinern helfen

"Kleine Kinder lieben ihre Kuscheltiere, die ihnen Geborgenheit geben. Das Spielzeug kann aber auch therapeutisch eingesetzt werden – bei Patienten mit unsicherem Bindungsstil.
Wenn Papa oder Mama nicht in der Nähe sind, können Kuscheltiere Kindern zumindest kurz Trost und Zuversicht vermitteln. Doch dieser Effekt ist nicht nur auf die Kleinsten beschränkt. Wie eine Studie von Markus Kiefer vom Universitätsklinikum Ulm und seinem Team in "Scientific Reports" zeigt, entwickeln gerade auch Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung "eine intensive emotionale Bindung zu Kuscheltieren". Den Kern des Problems bildet bei Betroffenen eine Störung der Gefühlsregulation. Nichtigkeiten rufen heftige Emotionen hervor, die die Patienten als unkontrollierbar wahrnehmen – bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen. Nach Angaben der Psychologen weiß man schon länger aus alltäglichen Beobachtungen, dass Patienten, die ein oder mehrere Kuscheltiere in ihrem Zimmer haben, häufig unter Persönlichkeitsstörungen leiden. Tagsüber dienen sie der Beruhigung, nachts helfen sie beim Einschlafen – wie bei kleinen Kindern. "Wenn sich Erwachsene nicht von ihren Stofftieren lösen können, weil diese eine besonders wichtige emotionale Bedeutung haben, weist uns das auf Defizite in der Verarbeitung von Gefühlen sowie auf einen unsicheren Bindungsstil hin", so der an der Studie beteiligte Carlos Schönfeldt-Lecuona…"

(Gefunden auf www.spektrum.de vom 10.11.2017)

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Reckahner Reflexionen – ein Manifest für Pädagog_innen

"Gute pädagogische Beziehungen sind das Fundament, damit Lehren und Lernen in frühpädagogischen, schulischen und sozialpädagogischen Feldern gelingen kann. Doch was macht eine gute pädagogische Beziehung aus? Wie gestaltet man sie? Und nicht zuletzt: nach welchen ethischen Leitlinien sollen sich Lehrer_innen und andere pädagogische Fachkräfte richten?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Arbeitskreis Menschenrechte bei seinen jährlichen Expert_innen-Treffen im Rochow-Museum in Reckahn. Herausgekommen sind nun die "Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen".
Die Reflexionen sollen dazu beitragen, pädagogische Beziehungen menschenwürdig zu gestalten. Kern der Reckahner Reflexionen ist eine freiwillige Selbstverpflichtung bestehend aus zehn Leitlinien, die ethische Orientierungen für den Alltag in schulischen, frühpädagogischen und sozialpädagogischen Feldern formulieren…"

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Wo die Furcht herkommt

"Neue Experimente zeigen, dass Angstreaktionen den zentralen Teilen der Mandelkerne entspringen. Indem Hirnforscher dortige Nervenzellen künstlich aktivierten, konnten sie Mäusen unangenehme Erinnerungen einpflanzen.

Wenn das Gehirn lernt, etwas Unangenehmes zu fürchten und zu vermeiden, sind die Amygdalae im Spiel – mandelförmige Kerne, die am vorderen Ende des Hippocampus liegen, der Gedächtniszentrale tief im Inneren des Gehirns. Genauer gesagt hielt man bis dato "Veränderungen an Synapsen im lateralen Teil der Amygdala" für die Grundlage solcher Assoziationen, wie Hirnforscher um Bo Li von der Columbia University in New York berichten.

Doch das 14-köpfige Team kam nun zu einem anderen Ergebnis: Die Hauptrolle beim Lernen von Furchtreaktionen spielen demnach zentral gelegene Neurone. "Sie geben Informationen an die seitlich gelegenen Nervenzellen weiter." Deren Aktivität setze erst daraufhin ein. Das untermauerten die Wissenschaftler gleich mit drei verschiedenen Experimenten, die sie jetzt in der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience" schildern…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 25.10.2017)

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LAG JAW-Themenheft 2 2017: Junge Geflüchtete unterstützen und stärken

"Drei- bis viermal im Jahr veröffentlicht die LAG JAW Themenhefte für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten. In diesen Themenheften – die bis Ende 2009 Newsletter hießen – werden spezielle Aspekte der Arbeit beleuchtet. In der Regel bestehen sie aus wissenschaftlichen Beiträgen, Beispielen aus der Praxis, Veranstaltungshinweisen, Internetlinks und weiterführenden Informationen…"

Im neuen Themenheft 2/2017 finden Sie u.a. einen neuen Artikel von Julia Bialek und Martin Kühn.

Das Themenheft steht hier zum Download zur Verfügung…

STOP CHILD ABUSE – TRACE AN OBJECT

EUROPOL bittet um Mithilfe:

"Can you help us recognise the objects? We specifically want to trace their origin (location/country). You can help by clicking on an object you recognise and providing Europol with the information you have on the object. This can be done anonymously. Once the origin of an object is identified, we will inform the competent law enforcement authority of the involved country to further investigate this lead and hopefully speed up the identification of both the offender and the victim…"

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Schattenseiten des Mitgefühls

"Empathie hat ein blendendes Image: Sich in andere hineinzuversetzen, gilt als Grundlage von Fairness und Hilfsbereitschaft. Einige Forscher zweifeln allerdings an dieser Sichtweise.

Im September 2015 ging ein Bild um die Welt. Nicht etwa, weil es so schön anzuschauen ist, sondern im Gegenteil, weil es fast jedem, der es betrachtet, unweigerlich Tränen in die Augen treibt. Aufgenommen hat es die Fotografin Nilüfer Demir am Strand nahe Bodrum in der Türkei. Es zeigt einen toten Jungen, den dreijährigen Aylan Kurdi, der auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien im Mittelmeer ertrank und an Land gespült wurde.

Dieses Bild weckt Empathie pur. Die Tragik von Aylans kurzem Leben, der Schmerz der Hinterbliebenen (nur der Vater überlebte das Kentern des Flüchtlingsboots, Aylans Bruder und seine Mutter starben ebenfalls) kriechen einem buchstäblich unter die Haut. Das verdeutlicht, was empathisches Mitgefühl oft ausmacht: Es ist längst nicht immer angenehm, sondern kann regelrecht weh tun, gerade beim Anblick fremden Leids. Und wir können uns ihm oft kaum verschließen, es überkommt uns einfach – es sei denn, wir sehen weg…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 04.08.2017)

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Bluttest entlarvt Chronisches Erschöpfungssyndrom

"Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist für Betroffene furchtbar, für Mediziner aber sehr schwer zu diagnostizieren. Ein neuer Bluttest könnte helfen.

Wer am Chronischen Erschöpfungssyndrom leidet, ist dauerhaft körperlich und mental so abgeschlagen, dass der Alltag kaum noch zu bewältigen ist. Auch für erfahrene Ärzte kann die Erkrankung dennoch sehr schwer zu erkennen sein. Man versucht sie bisher, ohne durchschlagenden Erfolg, mit Hirnscans, der Suche nach antiviralen Antikörpern und einer Analyse von Blutwerten eindeutig nachzuweisen. Der letzte Ansatz scheint viel versprechend, bleibt aber aufwändig, weil sich im Blut viele andere mögliche Erkrankungen niederschlagen. Dieses Problem hofft ein Forscherteam um José Montoya von der Stanford University mit einem Verfahren umgehen zu können, das es nun in "PNAS" vorstellt: Die Mediziner fahnden zur Diagnose im Blut gezielt nach körpereigenen Zytokinen, die ohnehin immer häufiger als Auslöser der Symptome der CFS vermutet werden…"

(Gefunden auf spektrum.de vom 01.08.2017)

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HURRAYYY!!! Petition hatte Erfolg: Bivsi und ihre Eltern sollen wieder zurück nach Deutschland!

"26.07.2017 16:51 Uhr

Liebe Unterstützende, 

es gibt die besten Neuigkeiten, die man Euch überbringen kann:

Bivsi UND ihre Eltern dürfen zurück nach Duisburg. Das Auswärtige Amt hat entschieden und die Deutsche Botschaft stellt allen drei Familienmitgliedern ein Einreisevisum nach Deutschland aus…"

(Quelle: openpetition.de vom 26.07.2017)

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