traumapaedagogik.de
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„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“~Anaïs Nin
Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten 20 Jahren auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt: Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, von der Frühförderung bis zur Altenhilfe.
Diese Entwicklung war auch notwendig, denn im Umgang mit traumatisierten Menschen kommen PädagogInnen mit herkömmlichen Mitteln nicht selten an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten. Die Traumapädagogik versteht sich dabei als Sammlungsbegriff für entsprechende Konzepte, um die Handlungsfähigkeit der professionellen Fachkräfte wieder herzustellen und traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine adäquate Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.
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 © Lilith Malin Kühn 2004

Seit April 2002 ist es Auftrag von „traumapaedagogik.de“, Informationen über traumatische Belastungen auf die kindliche Entwicklung und menschliche Existenz, sowie entsprechende pädagogische Interventionsmöglichkeiten, zur Verfügung zu stellen und die Vernetzung pädagogischer Fachkräfte zu diesem Thema zu fördern.

< 2019 >
September
  • 10

    22:25 -23:10
    10-09-2019

    „Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in einer Schule. Jeder Mensch kann überall dabei sein, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion. Ein Märchen? Der Film wirft einen Blick auf die Inklusion in der Schule, im Arbeitsleben und im Alltag. Menschen mit Behinderung, Eltern, Lehrer, Arbeitgeber und Politiker zeichnen das Bild einer zerrissenen Republik…“ (Quelle: tvinfo.de)

  • 10

    23:10 -23:55
    10-09-2019

    „März 2017, Prozessbeginn am Kölner Landgericht: Der 22-jährige Nenad Mihailovic verklagt das Land Nordrhein-Westfalen, weil er auf eine Schule für geistig Behinderte gehen musste. Elf Jahre lang ging Nenad auf eine Förderschule für Geistige Entwicklung, obwohl er nicht geistig behindert ist. Wie konnte es passieren, dass ein normal begabtes Kind auf einer Schule für geistig Behinderte festgehalten wurde? Und ist er vielleicht kein Einzelfall?…“ (Quelle: tvinfo.de)

  • 20

    00:00 -00:45
    20-09-2019

    „Er lebt auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen im Weserbergland. Ein kleiner Ort, man kennt sich, für Freunde ist er der „Addy“. Er schart Kinder um sich, macht mit ihnen Ausflüge, gibt Nachhilfe, Schwimmunterricht, kauft ein Pony. Seine einfache Behausung gleicht einem Abenteuerspielplatz, Übernachtungsgäste im Kindesalter willkommen. Aber immer wieder wird die Parzelle vom Spielplatz zum Tatort. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll der Dauercamper mehr als zwanzig Kindern jahrelang sexuelle Gewalt angetan…“ (Quelle: tvinfo.de)

  • 23

    Den ganzen Tag
    23-09-2019-24-09-2019
    ZTP Hanau
    Ulanenpl. 6, 63452 Hanau, Deutschland

    zum Umgang mit traumatisierten Mädchen und Jungen in Kindertagesstätten und der Frühförderung

„Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung
in extremer Einsamkeit besteht.
Im äußersten Verlassensein.


Damit ist sie häufig, bei Gewalttrauma immer,
auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit.

 

Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach „sicher“ ist,
wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können.“

 

~ Onno van der Hart

 

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