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Ich habe geschworen, niemals zu schweigen, wann immer und wo immer Menschen leiden und gedemütigt werden. Wir müssen immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, nie dem Opfer. Schweigen ermutigt den Folterer, niemals die Gefolterten. Manchmal müssen wir eingreifen. Wenn Menschenleben gefährdet sind, wenn menschliche Würde in Gefahr ist, werden nationale Grenzen und Empfindlichkeiten irrelevant. Wo auch immer ein Mensch wegen seiner Rasse, Religion oder politischen Ansichten verfolgt wird, muss dieser Ort – in diesem Moment – zum Zentrums des Universums werden.~Elie Wiesel
Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten 20 Jahren auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt: Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, von der Frühförderung bis zur Altenhilfe.
Diese Entwicklung war auch notwendig, denn im Umgang mit traumatisierten Menschen kommen PädagogInnen mit herkömmlichen Mitteln nicht selten an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten. Die Traumapädagogik versteht sich dabei als Sammlungsbegriff für entsprechende Konzepte, um die Handlungsfähigkeit der professionellen Fachkräfte wieder herzustellen und traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine adäquate Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.
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 © Lilith Malin Kühn 2004

Seit April 2002 ist es Auftrag von „traumapaedagogik.de“, Informationen über traumatische Belastungen auf die kindliche Entwicklung und menschliche Existenz, sowie entsprechende pädagogische Interventionsmöglichkeiten, zur Verfügung zu stellen und die Vernetzung pädagogischer Fachkräfte zu diesem Thema zu fördern.

< 2019 >
April 01 - April 07

„Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung
in extremer Einsamkeit besteht.
Im äußersten Verlassensein.


Damit ist sie häufig, bei Gewalttrauma immer,
auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit.

 

Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach „sicher“ ist,
wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können.“

 

~ Onno van der Hart

 

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