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...von "traumapaedagogik.de" |
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Geschrieben von: Webmaster
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Samstag, den 03. Oktober 2009 um 00:00 Uhr |
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[Titelfoto: © Hanspeter Graf / PIXELIO]
Die Webseite für die praxisorientierte Arbeit mit traumatisierten Kindern in pädagogischen Arbeitsfeldern! Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten Jahren auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt: Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, sowie der Kinder-/Jugend- und Behindertenhilfe. Diese Entwicklung ist notwendig, denn im Umgang mit traumatisierten Mädchen und Jungen kommen PädagogInnen mit herkömmlichen Mitteln nicht selten an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten.

Die Traumapädagogik versteht sich dabei als Sammlungsbegriff für entsprechende Konzepte, um die Handlungsfähigkeit der professionellen Fachkräfte wieder herzustellen und traumatisierten Kindern und Jugendlichen eine adäquate Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Seit April 2002 ist es Auftrag von "traumapaedagogik.de", Informationen über traumatische Belastungen auf die kindliche Entwicklung, sowie entsprechende pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und die Vernetzung pädagogischer Fachkräfte zu diesem Thema zu fördern.
"Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung in extremer Einsamkeit besteht. Im äußersten Verlassensein. Damit ist sie häufig, bei Gewalttrauma immer, auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit. Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach „sicher“ ist, wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können."
(Onno van der Hart)
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Pressemitteilung der BAG zum Zwischenbericht des „Runden Tisch Heimerziehung“ |
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Geschrieben von: Webmaster
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Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 19:40 Uhr |
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik hat mit großer Aufmerksamkeit den Zwischenbericht des „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ zur Kenntnis genommen. Als Fachverband, für den die Anliegen traumatisierter Kinder und Erwachsener das zentrale Arbeitsfeld sind, unterstützen wir das Bemühen von Politik und gesellschaftlich, organisatorisch ehemals und heute verantwortlichen Institutionen, den damals Betroffenen und bis heute unter den Erfahrungen leidenden Menschen erstmals Anerkennung und adäquate Hilfe zu kommen zu lassen.
Abweichend von den bisherigen Vorschlägen in diesem Zwischenbericht halten wir allerdings den Verweis der unter Traumafolgestörungen leidenden Menschen auf das kassenärztliche Versorgungssystem für unzureichend: Schon heute gibt es keine ausreichenden Psychotherapieplätze bei geeigneten TherapeutInnenen und die Begrenzung der Stundenzahl in den Richtlinientherapien führt nicht selten zu vorzeitigen Beendigungen aus Geldmangel, da die Betroffenen die Therapien nicht aus eigener Tasche zahlen können.
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Zahl der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten soll steigen |
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Geschrieben von: Webmaster
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Montag, den 18. Januar 2010 um 18:38 Uhr |
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Gefunden bei "heute im bundestag" vom 08.01.2010:
"Die Bundesregierung rechnet mit einer spürbaren Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Bundesweit würden 909 Niederlassungsmöglichkeiten geschaffen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/250) auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion (17/94) unter Berufung auf Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
Verantwortlich wird für die Zunahme neben neuen Zulassungsmöglichkeiten gemacht, dass von den Kassenärztlichen Vereinigungen in jedem Planungsbereich neuerdings 20 Prozent der Zulassungsmöglichkeiten für solche Leistungserbringer reserviert werden müssen, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch betreuen. Ohne die Möglichkeit der Doppelzulassung für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche entstünden allerdings wegen der 20-Prozent-Quote 1070 Niederlassungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, heißt es weiter..."
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New Method to Measure Childhood Stress |
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Geschrieben von: Webmaster
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Sonntag, den 24. Januar 2010 um 01:21 Uhr |
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Gefunden bei "ScienceDaily" vom 18.01.2010:
"Researchers from the University of Malaga have created the 'Inventory of Daily Stressors', a method aimed at schoolchildren. According to experts, worrying about physical appearance, taking part in numerous extracurricular activities and being alone a lot are some of the factors that increase the risk of suffering from childhood stress.
"The s endorse the need for specific tools to assess daily stress amongst schoolchildren," says María Victoria Trianes, the main author of the study and professor at the University of Malaga. That is why her team devised the 'Childhood Inventory of Daily Stressors' (IIEC [Spanish acronym]).
The report, published in the Spanish journal Psicothema, lists 25 daily situations in the fields of health, school, family and peer relationships, all relevant to childhood development. The inventory is also validated by other sources such as teaching staff and parents.
The IIEC is linked to school grades and health problems. Some of the most influential factors are worrying about physical appearance, taking part in too many extracurricular activities and being alone a lot. The inventory is also associated with a hormonal indicator (cortisol levels on waking up) and enables 'socio-emotional change' in children to be predicted..."
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Schlafverhalten von Betreuten in stationärer Jugendhilfe |
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Geschrieben von: Gabriela M. Klöber
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Samstag, den 16. Januar 2010 um 22:20 Uhr |
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Die Hamburger Jugendhilfeeinrichtung ‚Evangelische Jugendhilfe’ hat ein Screening zum Schlafverhalten der stationär betreuten Kinder und Jugendlichen durchgeführt. Ein gesundes Schlafverhalten stellt einen wichtigen Aspekt der psychischen Gesundheit dar. Ziel des durchgeführten Screenings war, den pädagogischen Bedarf zu ermitteln, gezielte Hilfen für die Wohngruppen im Alltag zu ritualisieren und Einzelfallhilfen für besonders stark belastete Betreute durchzuführen. Erste Erfahrungen mit Psychoedukation zur Verbesserung des Schlafverhaltens werden beschrieben und vor dem Hintergrund struktureller Bedingungen diskutiert.
Einleitung
Die Jugendhilfeeinrichtung ‚Evangelische Jugendhilfe’ des Diakoniewerks des Kirchenkreises Hamburg-Ost betreut in ihren stationären Einrichtungsteilen, also in Wohngruppen und familienanalogen Wohngruppen, derzeit 73 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis 18 Jahren, in Ausnahmefällen auch länger. Diese Betreuten leben in 13 Einrichtungsteilen. Jeder Betreute hat einen festen Pädagogen des Teams als Bezugspädagogen. Dieser Bezugspädagoge ist für die Koordination zuständig sowie für die Begleitung zu externen Terminen. Außerdem führt er regelmäßig Gespräche mit den Eltern.
Viele in der „Evangelischen Jugendhilfe“ stationär betreute Mädchen und Jungen sind psychisch stark belastet (vgl. Klöber et al., 2008, Jaritz et al, 2008). Nach der anerkannten Traumaklassifikation handelt es sich hierbei um Typ-II Traumatisierungen, das heißt um eine Reihe von miteinander verknüpften Traumata wie Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauch, oft durch nahe stehende Personen verursacht. Diese Traumatisierungen werden auch sequentielle Traumatisierungen genannt.
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