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...von "traumapaedagogik.de" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Samstag, den 03. Oktober 2009 um 00:00 Uhr

[Titelfoto: © Hanspeter Graf / PIXELIO]

Die Webseite für die praxisorientierte Arbeit mit traumatisierten Kindern in pädagogischen Arbeitsfeldern!

 

Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten Jahren auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt: Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, sowie der Kinder-/Jugend- und Behindertenhilfe. Diese Entwicklung ist notwendig, denn im Umgang mit traumatisierten Mädchen und Jungen kommen PädagogInnen mit herkömmlichen Mitteln nicht selten an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten.

(C) Lilith Malin Kühn 2005

Die Traumapädagogik versteht sich dabei als Sammlungsbegriff für entsprechende Konzepte, um die Handlungsfähigkeit der professionellen Fachkräfte wieder herzustellen und traumatisierten Kindern und Jugendlichen eine adäquate Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.

 

Seit April 2002 ist es Auftrag von "traumapaedagogik.de", Informationen über traumatische Belastungen auf die kindliche Entwicklung, sowie entsprechende pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und die Vernetzung pädagogischer Fachkräfte zu diesem Thema zu fördern.

"Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung
in extremer Einsamkeit besteht.
Im äußersten Verlassensein.
Damit ist sie häufig, bei Gewalttrauma immer,
auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit.
Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach „sicher“ ist,
wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können."

(Onno van der Hart)


 

 
 
DGSA und DGfE warnen vor Qualitätsverlust in der sozialpädagogischen Ausbildung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 23:23 Uhr

In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten sich im November 2011 die Vorstände der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zur Lage der Sozialen Arbeit an den bundesdeutschen Hochschulen.

So ist bundesweit ein Abbau fachbezogener Lehr- und Forschungsangebote an den Hochschulen festzustellen, der das fachliche Niveau in den sozialen Arbeitsfeldern tiefgreifend gefährdet, wenn es nicht endlich zu einer politischen Umorientierung kommt, denn "zur nachhaltigen Professionalisierung Sozialer Arbeit ist eine ausgewiesene Wissenschaftsbasis unerlässlich".

Für die psychosoziale Versorgung traumatisierter Kinder und Jugendlicher hätte dies jedoch weitreichende Folgen. Gerade zukünftige soziale Fachkräfte in entsprechenden Arbeitsfeldern brauchen eine qualitativ hochwertige Ausbildung, um den fachlichen Anforderungen der Praxis begegnen zu können, und dazu "ist die nachhaltige Weiterentwicklung und Stärkung des wissenschaftlichen Engagements in den Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit notwendig." Den gesamten Text der Stellungnahme finden Sie hier.

 
Stellenangebot Haus Maria Frieden in 42555 Velbert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Freitag, den 08. Juli 2011 um 22:14 Uhr

In Erweiterung unserer Angebotspalette suchen wir zum 01. Juli oder 01. August 2011 eine

Pädagogische Fachkraft

zur Leitung einer Heilpädagogischen Intensivwohngruppe für Kinder mit komplexen Traumatisierungen und / oder hoch unsicherem Bindungsverhalten.


Die Ausschreibung richtet sich an Interessenten mit einem abgeschlossenen Studium der Sozialpädagogik/Heilpädagogik oder einem vergleichbaren Studiengang.

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BAG-Tagung November 2011 in Mainz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Mittwoch, den 14. September 2011 um 20:01 Uhr

Achtung: Verlängerter Anmeldeschluss bis zum 04.11.2011!

- Vorstellung der Standards für eine traumapädagogische Praxis in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Unter dem Titel "Tanz auf dem Vulkan" veranstaltet die BAG Traumapädgogik am 18. und 19.11.2011 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Fachhochschule Mainz eine Fachtagung auf der der interessierten Fachöffentlichkeit ein Positionspapier zu traumapädagogischen Standards für Einrichtungen der Jugendhilfe vorgestellt wird.

Traumapädagogik ist in den letzten Jahren ein wichtiges fachliches Thema für die Jugendhilfe geworden, wie eine zunehmende Anzahl an Veranstaltungen und Veröffentlichungen zeigt. Im Zuge der wachsenden Diskussion wurde die Notwendigkeit ausformulierter Standards deutlich, die den interessierten Einrichtungen eine Grundorientierung im Aufbau entsprechender Angebote bietet.

Über zwei Jahre lang hat eine BAG-interne Arbeitsgruppe intensiv zu diesem Thema gearbeitet und ihre Ergebnisse in einem Positionspapier zusammengefasst. Dieses wurde im Sommer 2011 in mehreren Expertenrunden bundesweit mit interdisziplinären Fachkräften vordiskutiert und die erhobenen Rückmeldungen in die Endfassung miteingearbeitet.

Im Rahmen der kommenden Fachtagung werden diese Mindeststandards den TeilnehmerInnen vorgestellt und in verschiedenen Workshops inhaltlich vertieft und zur Diskussion gestellt.

Im Vorfeld der Tagung findet am Freitag, den 18.11.2011 von 13 - 15:00 Uhr die Jahresmitgliederversammlung der BAG statt.

Weitere Informationen zum Programm und zur Tagungsanmeldung finden Sie hier im Tagungsflyer...

 
Back Up The Children PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Silke Lüdecke   
Freitag, den 08. Juli 2011 um 19:17 Uhr

Ein internationales Projekt zur Unterstützung der traumapädagogischen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

Was der 13. Kinder- und Jugendbericht zum Thema „Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe“ im Mai 2009 feststellte, finden wir im beruflichen Alltag bestätigt: Traumatisierungen bei Mädchen und Jungen werden nach wie vor zu wenig beachtet, die betroffenen Kinder erhalten wenig bis keine adäquate Unterstützung. In unseren Fortbildungen zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) bei Erwachsenen etwa fragen die teilnehmenden Sozialpädagoginnen und -pädagogen regelmäßig nach Symptomen speziell bei traumatisierten Kindern und nach konstruktiven Handlungsmöglichkeiten. Wir fühlen uns, so sagen sie, oft überfordert und stoßen mit unserem normalen sozialpädagogischen Wissen schnell an unsere Grenzen.

Das war für die Therapeutische Frauenberatung Göttingen der Anlass für das Projekt Back Up The Children. Dass daraus ein internationales Projekt wurde, an dem neben Deutschland fünf weitere europäische Staaten beteiligt waren, verdankt sich der langjährigen Erfahrung der Therapeutischen Frauenberatung mit EU-Projekten: Die Versorgungssituation traumatisierter Kinder und Jugendlicher, so haben wir in fünf EU-Projekten mit insgesamt 27 Mitgliedsstaaten zum Thema "PTSD als Folge von Gewalterleben bei Frauen und Mädchen" immer wieder gehört, ist europaweit unzureichend.

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...von Konfuzius

"Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen."

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BAG-Traumapädagogik
Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik
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traumapädagogisches institut norddeutschland
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Literaturtipps & Medienempfehlungen zum Thema "Traumapädagogik"
Themenheft Traumapädagogik I und II
der Zeitschrift "TRAUMA & GEWALT" (Gastherausgeber: Marc Schmid und Jörg M. Fegert)

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